Ju-Jutsu in Mölln

Selbstverteidigung


40 Jahre Ju-Jutsu in Mölln - Gemeinsam statt einsam

Corona Virus

Informationen zum Coronavirus - Stand 13.03.2020


Leider müssen auch wir reagieren auf die allgemeine Corona-Situation sowie den Anweisungen und Empfehlungen der Landes- und Bundesregierung (Schul- und Kita-Schließungen und Verzicht auf Sozialkontakte) und stellen den kompletten Sportbetrieb ebenfalls ab heute bis voraussichtlich zum 19.04.2020 ein.


Wir bitten um euer Verständnis und hoffen, dass wir uns bald alle wieder beim Sport begegnen.


Bleibt gesund!

Rauchende Köpfe


Samstag hatten wir zum Landestechniklehrgang mit Jens Keckstein, 7. Dan Ju-Jutsu, eingeladen. Auf einer vollen Matte widmete Jens sich dem Thema Atemi – Weiterführung abgewehrter Atemitechniken.
In verschiedenen Drills wurden unterschiedliche Formen für den Wechsel von rechts auf links im Dreikontakt geübt. Durch die Drill-Form wird die Wiederholungsrate unglaublich nach oben geschraubt und ist damit sehr gut geeignet u.a. neue Bewegungsmuster zu festigen. Um den Bewegungsfluss nicht zu stoppen, können kurz für den Anfang etwas größere Bewegung ausgeführt werden – mit dem Bewusstsein, dass dies nicht korrekt ist. Jens empfiehlt bei den Wechseln, dass zu Beginn einer der Partner die Führung übernimmt – das ist wie beim Tanzen: „Wenn zwei Leute miteinander tanzen und beide wollen führen, endet das meist in einer Katastrophe“. Ebenso ist es sinnvoll zu Beginn spielerisch, locker und langsam zu arbeiten, Fortgeschrittene können, auch je nach Zielsetzung, an Schnelligkeit und Härte variieren. Grundsätzlich sollten Fortgeschrittene, „zumindest bei mir im Training, mindestens eine Möglichkeit zum Seitenwechsel im Dreikontakt-Flow können“, so Jens. In dem ersten Teil des Lehrgangs waren schon viele versteckte Weiterführungen enthalten, folgend wollte Jens den Teilnehmern lauter kleine Bausteine mitgeben, was gemacht werden kann, wenn die eigene Atemitechnik abgewehrt wird. Es gibt verschiedenste Arten zu reagieren, Jens hat es für sich in sechs Klassen unterteilt. Bewusst hat er erstmal nur einen Angriff gewählt zum Demonstrieren, da alle Klassen gegen diesen funktionieren. Bei anderen Angriffen funktionieren nicht mehr alle Prinzipien, dass sollte im Hinterkopf behalten werden. „Es müssen nicht alle sechs gekonnt werden - wobei alle ihre Bewandtnis und Berechtigung haben - aber es hängt normalerweise davon ab, wie der Partner reagiert“. Dafür eine Sensitivität - wo ist Druck oder Zug - zu entwickeln, ist dann schon ein Schritt weiter. Jens ließ den Teilnehmer die Freiheit und Kreativität im Anschluss des Prinzips der Weiterführung, je nach Graduierung, weiter zu arbeiten. Dabei gab er nochmal den Hinweis die Technik nach der abgewehrten Atemi nicht zu stoppen – das kann im Training ganz am Anfang gemacht werden, gerade wenn es neu ist, sollte aber nicht automatisiert werden. Denn in der Realität würde der Angreifer auch nicht einfach wie eingefroren stehenbleiben. Stattdessen sollte lieber langsam, aber in einem Fluss die Kombination durchgeführt werden.
Für viele war sicherlich einiges Neues dabei, so dass Jens es geschafft hat, dass dem einem oder anderen der Kopf rauchte. Wichtig war ihm aber neue Impulse mitzugeben, die in das eigene Ju-Jutsu einfließen können.

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Wichtige Information für Eltern

   


Die Aufsichtspflicht der Trainer beginnt erst in der Halle. Bitte Kinder mind. bis zur Hallentür bringen und vergewissern, ob ein Trainer anwesend ist.


Hilfe beim Mattenaufbau seitens der Eltern und Kinder ist dringend erforderlich (betrifft die ersten Gruppe des Tages).

Probetraining:

 

Wenn du dich für Ju-Jutsu intessierst, mehr Informationen möchtest oder einfach mal zu schauen möchtest, melde dich bei unserer Abteilungsleiterin Simone Töpfer




Entdecke Ju-Jutsu-Techniken mit Juju:

Ju-Jutsu Vereins-T-Shirt

Selbstverteidigung


Wir zeigen Möglichkeiten zur Selbstverteidigung und Prävention für Jugendliche, Frauen und Männer. Das Training wird auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst und gibt Sicherheit im Alltag. Vermittelt werden effektive und leicht erlernbare Techniken zur Abwehr verschiedener Angriffe, wie beispielsweise Körperumklammerung oder Griffattacken. Dies ist aber nur ein Teil: Es geht es auch um das Erkennen und Vermeiden von Gefahrensituationen, um Selbstvertrauen und Körpersprache, um Zivilcourage und Deeskalation. Ganz nebenbei werden beim Ju-Jutsu auch sämtliche Muskelgruppen trainiert. Das macht nicht nur Spaß, es liefert auch gleichzeitig die Erfahrung, wieviel Kraft im eigenen Körper steckt.

Das Trainerteam besteht aus   lizenzierten Übungsleitern für Frauenselbstverteidigung, Polizeieinsatz und Ju-Jutsu. Mehr zu unserem Team findest du unter Trainer.

Solltest du Interesse oder weitere Fragen haben, melde dich bei  unserer Abteilungsleiterin Simone Töpfer unter der Telefonnummer  04542 -  83 63 43 .


Du möchtest auch ein Verein-T-Shirt? Dann schau bei Lemmi's Digitaldruck in Mölln vorbei, Such dir ein passendes schwarzes T-Shirt aus. Die Druckvorlagen sind bereits vor Ort. Und du kannst dir auch noch deinen Namen aufdrucken lassen.


Lemmi's Digitaldruck findest du in der Hauptstraße 50 in Mölln.

Learn from every touch


Am 22. Februar veranstaltete die BJJ Abteilung der TSV Neustadt einen Landestechniklehrgang zum Thema Stand- und Bodentechniken des Gracie / Brazilian Jiu-Jitsu. Referenten waren Mario Stapel, Faixa Preta IV (4. Dan) Gracie / Brazilian Jiu-Jitsu und Philipp Wolf, Faixa Preta I (1. Dan) im Gracie / Brazilian Jiu-Jitsu. Die Teilnehmer kamen nicht nur aus Schleswig-Holstein, sondern auch aus Bremen, Niedersachsen, Sachsen und sogar Baden-Württemberg.
Den Anfang machte Philipp mit verschiedenen Methoden in denen das Prinzip der Distanzkontrolle gegen typische Schläger- und Boxerangriffe thematisiert wurde, um anschließend in den Clinch zu gehen. Insbesondere gegen einen schlagenden, körperlich überlegenen Angreifer ist die bestmögliche Distanz - unter Gesichtspunkten der Selbstverteidigung und des Selbstschutzes – diejenige, in der man nicht da ist. Dem entsprechend startete Philipp mit Übungen zur Schrittarbeit. In weiteren Drills wurden verschiedene Meidbewegungen sowie Abwehrtechniken mit den Händen trainiert, anschließend kombiniert bis hin zur Freien Anwendung. Für das eigene Training ist es sinnvoll die Übungen vor allem zur Schrittarbeit und den Meidbewegungen erst isoliert zu üben, um das Vertrauen in die einzelnen Techniken zu stärken, denn diese bieten die technisch besseren Möglichkeiten, um weiter zu agieren. Um dies korrekt zu trainieren, sollte in einer Distanz geübt werden, in der die Angriffe den Partner auch treffen – so erhält dieser sofort ein Feedback, ob die Technik sauber ausgeführt wurde. Als Orientierung, dass der Partner weiterhin motiviert ist, sollte in einer Geschwindigkeit begonnen werden, dass der Partner einen von zehn Schlägen spürt – dann kann langsam gesteigert werden. Anschließend kann aus der „normalen“ Schlagdistanz gearbeitet werden. Nach einer Pause startete dann Mario mit Angriffskombination in der Bodenlage. Die Haupttechnik war der sogenannte "Scissors-Sweep" aus der Guard-Position. Je nach Position und Reaktion des Angreifers demonstrierte Mario verschiedene Varianten und beendete diese in Abhängigkeit der Gegenreaktion des Angreifers mit unterschiedlichen Würge- und Hebeltechniken. „Durch Erfahrung lernt ihr, wie ihr wann reagieren könnt – nach dem Motto „Learn from every touch““, so Mario. Das Wichtigste bei allen Techniken ist aber die Kontrolle des Gegners. „Ich kann euch 50% beibringen an Technik, den Rest müsst ihr euch selbst erarbeiten“. Auch hier wurden zunächst die Techniken einzeln geübt, in Drills zusammengefasst und zuletzt im freien Sparring versucht umzusetzen. Zum Schluss des Lehrgangs konnten noch eine Reihe von Schülern aus Neustadt und Lübeck neue Graduierungen verliehen werden.

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